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Auschwitz-Überlebende Gertrude warnt vor Norbert Hofer

holocaust

Frau Gertrude ist heute 89 Jahre alt. Als sie 16 war, wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie ins Kozentrationslager Auschwitz deportiert. Sie überlebte als Einzige. In einem Video auf der Facebook-Seite von Alexander Van der Bellen spricht sie über ihre Vergangenheit und die Parallelen zum derzeitigen Wahlkampf.

Die Rhetorik der FPÖ erinnert Frau Gertrude an die Zeit, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Sie hat das Gefühl, dass man damit das „Niedrigste“ im Menschen hervorbringen möchte. „Und das war schon einmal der Fall“, erinnert sie sich.

„Die Beleidigungen anderen gegenüber, das Runtermachen, das Schlechtmachen, das stört mich am allermeisten“, so die 89-Jährige. Dass Strache den Begriff „Bürgerkrieg“ verwendet, erschreckt sie besonders. Sie hat schon einmal als siebenjähriges Mädchen einen Bürgerkrieg erlebt.

Die Botschaft scheint zu wirken: Innerhalb von nur zwei Stunden wurde das Video auf Facebook über 3.000 Mal geteilt und 88.000 Mal angesehen.
VIDEOholocaust

Eine 89-jährige Frau namens Gertrude hatte in einem Facebook-Video des Team Van der Bellen vor Norbert Hofer gewarnt und Parallelen zur Anfangszeit des Dritten Reichs gezogen. In Online-Foren bekam die NS-Überlebende nicht nur Unterstützung.

Sogar im Ausland spricht man über Alexander Van der Bellens Unterstützerin: Die 89-Jährige forderte in einer Videobotschaft die Österreicher dazu auf, keine Politik zu unterstützen, die „das Niedrigste aus den Leuten herausholt“. Binnen 32 Stunden wurde der Clip 1,5 Millionen Mal abgerufen und 37.000 Mal geteilt. Auch deutsche Medien wie die „Welt“ und die „Zeit“ berichteten darüber. In sozialen Netzwerken bekam die NS-Überlebende für ihren Appell aber nicht nur Beifall.

Neben respektvoller Kritik an den Vergleichen, die die NS-Überlebende in dem Video zog, gab es auch Hasspostings in sozialen Netzwerken. Aufforderungen, sie sollte „die Gschon haltn“ gehörten noch zum Freundlichsten, was Anhänger rechten Gedankengutes auf Facebook an die 89-Jährige schrieben.

Online-Foren gesperrt
Und die Aufregungen beschränkte sich nicht auf Social Media, sondern erfasste auch die Foren von Seiten wie „diepresse.com“, wo die Kommentar-Funktion wegen „massiver Verstöße gegen die Forenregeln“ deaktiviert werden musste. Auch auf „heute.at“ gingen verletzende Postings ein, die aber gar nicht erst veröffentlicht wurden.